Grundstücke gehen an die, die schnell entscheiden können. Und schnell entscheiden kann nur, wer sein Budget und seine Hausform bereits kennt. Genau deshalb steht die Planung vor der Suche.

Das eigentliche Problem
Wenn ein passendes Grundstück auf den Markt kommt, bleiben oft nur Tage. Wer dann erst anfängt zu rechnen, ist zu spät. Wer vorbereitet ist, sagt zu, während andere noch überlegen.

Rückwärts rechnen
Der häufigste Fehler ist, zuerst ein Grundstück zu kaufen und danach zu schauen, was noch fürs Haus übrig ist. Die Reihenfolge gehört umgedreht.
Was können Sie monatlich tragen? Daraus ergibt sich über Zins und Tilgung Ihr Gesamtrahmen.
Der Rechner ermittelt Ihre Baukosten inklusive Nebenkosten und Außenanlagen.
Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch kommen auf den Grundstückspreis obendrauf.
Was übrig bleibt, ist die Zahl, mit der Sie realistisch suchen können — und die Ihr Suchprofil bestimmt.
Wonach suchen
Ein schmales Grundstück schließt bestimmte Hausformen aus. Die Himmelsrichtung entscheidet über Belichtung, Terrasse und späteren Wohnwert.
Bebauungsplan oder § 34 BauGB, Grundflächenzahl, zulässige Geschosse und Dachform. Ohne diesen Rahmen ist jeder Preis eine Wette.
Hanglage, Grundwasserstand und Tragfähigkeit können fünfstellige Mehrkosten verursachen — oder Ihnen den Keller unmöglich machen.
Ist das Grundstück bereits erschlossen? Erschließungsbeiträge werden bei Rohbauland oft zu spät eingerechnet.
Kita, Schule, Einkauf, Anbindung. Was heute nebensächlich wirkt, entscheidet in zehn Jahren über den Wiederverkaufswert.
Wegerechte, Leitungsrechte, Baulasten und Altlasten stehen im Grundbuch und im Baulastenverzeichnis — nicht im Exposé.
Warum mit mir planen
Viele Bauinteressenten scheuen den ersten Schritt, weil sie ein Verkaufsgespräch erwarten. Bei mir läuft es andersherum: Erst planen, dann entscheiden.
Häufige Fragen
Ja. Ich bin in Augsburg und Bayerisch-Schwaben regional verwurzelt und bekomme Angebote oft mit, bevor sie breit ausgeschrieben werden. Sinnvoll ist, dass ich Ihr Suchprofil und Ihr Budget kenne — dann kann ich gezielt auf Sie zukommen.
Als grober Anhalt gelten je nach Gemeinde und Grundflächenzahl etwa 400 bis 700 Quadratmeter für ein freistehendes Einfamilienhaus. Entscheidend ist aber nicht die Fläche allein, sondern was der Bebauungsplan davon zu bebauen erlaubt.
Die Spanne ist groß und hängt stark von Lage und Erschließungsgrad ab — innerhalb Augsburgs liegt sie deutlich über der im Umland. Verlässlich ist nur ein Blick auf die aktuellen Bodenrichtwerte der jeweiligen Gemeinde und auf vergleichbare Verkäufe. Ich nenne Ihnen gern die aktuellen Werte für Ihre Wunschlage.
Zuerst die Finanzierung. Eine Finanzierungsbestätigung ist bei knappen Grundstücken oft der Unterschied zwischen Zuschlag und Absage — Verkäufer nehmen vorbereitete Käufer ernster.
Häufig ja. Abriss und Neubau können günstiger sein als vergleichbares Bauland in derselben Lage, weil die Erschließung bereits vorhanden ist. Abbruchkosten und mögliche Schadstoffe gehören allerdings sauber in die Kalkulation.
Nennen Sie mir Ihre Wunschregion und Ihren Budgetrahmen. Wenn etwas Passendes hereinkommt, melde ich mich bei Ihnen.
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